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Rückblick auf unsere Fidelio-Premiere

Am 14. April war es endlich so weit. Mit „Fidelio“, Ludwig van Beethovens einziger Oper, haben wir den Reigen unserer Neuinszenierungen zum 10. Geburtstag unseres Opernhauses eröffnet.

Zum Jubiläum hatten wir uns vorgenommen, bislang unerforschtes Territorium zu erforschen. So stammen Ausstattung und Kostüme diesmal komplett aus unserer eigenen Hand. Für diese Expedition haben wir unseren Kompass natürlich nicht weggeworfen. So konnten wir viele neue Entdeckungen machen, ohne unsere Vergangenheit zu vergessen oder gar zu negieren. Natürlich waren wir extrem gespannt, wie unser Publikum auf diese Entwicklung reagieren würde.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir bislang nur positives Feedback erhalten haben. Doch lassen wir einfach unsere Zuschauer einmal selbst zu Wort kommen. Wir wussten ja immer schon, dass wir das beste Publikum haben. Die Nachricht, die uns das Ehepaar Helmut und Barbara Gutjahr aus München nach dem Besuch des Fidelio geschrieben hat, hat uns darin wieder einmal bestätigt. Die beiden bringen in ihrer Publikumskritik so wunderbar auf den Punkt, was uns selber bei der Umsetzung des Stoffes so wichtig war. Deshalb geben wir ihre Zeilen hier ungekürzt wieder:


Ihr grandioser "Fidelio" wirkt nach, so wunderbar wie er vorgeführt und in Bilder umgesetzt wurde. Das begann schon mit dem Regie-Konzept, wie Leonore ihren Florestan sucht. Dann die wunderbaren Landschaftsbilder, die man ja sonst gar nicht erlebt und die eine zusätzliche Sicht auf die Oper offenbart, während üblicherweise zu einseitig aus dem Werk eine "KZ-Oper" gemacht wird. Wobei die Darstellung  der Kerkerszenen eine sehr eindrückliche Wirkung durch ihre schauerliche Natürlichkeit, zum Beispiel verstärkt durch die Darstellung der Wasserspiegelung entwickelte. Auch die tröstlichen Momente, das Bangen und Hoffen, dabei das Abschweifen von Florestans Blick aus den Kerkerfenstern und seine Vision von Leonore als bildliche Umsetzung des Textes ist vortrefflich gelungen.


Daneben fanden wir Ihre Auswahl der Musikaufnahme mit Ernst Haefliger ungewöhnlich, aber sehr ansprechend. Haefliger hat als lyrischer Tenor diese Rolle auf der Bühne nicht gesungen, weil es nicht sein Anliegen war, sich als strahlender Heldentenor präsentieren zu wollen und so die Partie richtig angelegt als nahezu gebrochenem Mann (der keine Kraftarien produziert - was eigentlich natürlich ist). Durch seine große Farbpalette, die der Sänger beherrschte, brachte er unserer Meinung dennoch eine leicht heldenhafte Anmutung in seine Stimme.“


An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an Familie Gutjahr für dieses wunderbare Feedback, und dafür, dass wir von ihnen die Erlaubnis bekommen haben, Ihren Brief für unseren Blog zu verwenden.



Auch kulinarisch haben wir uns etwas ganz Neues einfallen lassen und unseren Gästen nach der Oper ein spanisches Menü serviert:

Nach der Gazpacho-Suppe gab es Albondigas in Tomatensauce, Paellas und Pisto Manchego. Für die süßen Gaumenfreuden reichten wir zum Abschluss einen spanischen Schoko-Apfelkuchen.


Sollten Sie jetzt auf den kulturellen und kulinarischen Geschmack gekommen sein, so haben Sie in diesem Jahr noch an folgenden Terminen die Gelegenheit unseren „Fidelio“ zu sehen:


Freitag, 13. September 2024 um 19 Uhr: Fidelio

Samstag, 14. September 2024 um 19 Uhr: Fidelio

Sonntag, 15. September 2024 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Fidelio



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