Jacques Offenbach: HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
Oper in vier Akten.
Libretto: Jules Barbier.
Uraufführung: 10. Februar 1881 in der Opéra-Comique, Paris.
Die Aufführung dauert ca. 89 Minuten.
Link zum Programmheft von Hoffmanns Erzählungen.

Inhalt
I - KELLERGEWÖLBE
Die Geister des Weines und Bieres erscheinen und schweben durch die Kellergewölbe von Luthers Wirtshaus. Die von ihnen umtanzte Muse nimmt die Gestalt von Hoffmanns Gefährten Niklaus an.
II - WIRTSHAUS
Im noch leeren Wirtshaus fängt der Stadtrat Lindorf eine Nachricht der berühmten Opernsängerin Stella an den Dichter E.T.A. Hoffmann ab. Lindorf liebt ebenfalls die von Hoffmann angebetete Stella und will sie ihm ausspannen.
Nachdem durstige Studenten das Wirtshaus in Beschlag genommen haben, kehrt eine fröhliche und ausgelassene Stimmung dort ein. Hoffmann und Niklaus erscheinen etwas später. Von den Studenten ermuntert, singt Hoffmann ein Lied über den entstellten Zwerg Kleinzack. Während der Ballade schweifen seine Gedanken zu Stella, wodurch er für Verwirrung unter seinen Zuhörern sorgt. Hoffmann findet aber nach einigen Fragen wieder zurück zu seinem Lied. Lindorf nutzt die Gelegenheit, um Hoffmann zu provozieren. Dieser erzählt daraufhin die Geschichten seiner drei vergangenen großen Lieben, deren Eigenschaften sich alle in seiner jüngsten Eroberung Stella vereinigt finden.
III - OLYMPIA
Der exzentrische Erfinder Spalanzani hat eine mechanische Puppe namens Olympia geschaffen. Hoffmann, der das Mädchen für Spalanzanis Tochter hält, hat sich in sie verliebt. Spalanzanis ehemaliger Partner Coppélius verkauft Hoffmann eine Zauberbrille, durch die nur er Olympia als Mensch wahrnimmt. Als Coppélius seinen Anteil am Gewinn fordert, den die beiden Erfinder mit der Puppe zu erzielen erwarten, überreicht Spalanzani ihm einen wertlosen Scheck. Unterdessen treffen Gäste zu einem Essen bei Spalanzani ein. Olympia fesselt die Menge mit einer schillernden Arie, die mehrmals unterbrochen wird, um den Mechanismus der Puppe wieder aufzuladen. Hoffmann, der dies nicht bemerkt und sie durch seine Brille beobachtet, ist verzaubert. Er gesteht ihr seine Liebe, und die beiden tanzen. Olympia wirbelt immer schneller, während ihr Mechanismus außer Kontrolle gerät. Im Getümmel zerbricht Hoffmanns Brille. Coppélius, der entdeckt, dass der Scheck wertlos war, kehrt wütend zurück. Er packt Olympia und zerreißt sie, während die Gäste Hoffmann verspotten, weil er sich in eine Maschine verliebt hat. Ohne Brille erkennt jetzt auch Hoffmann, dass er sich in einen Automaten verliebt hat.
IV - GIULIETTA
In Venedig schwebt die Kurtisane Giulietta auf einem Ballon in ihrem Palast zu einem Fest ein. Gemeinsam mit Niklaus singt sie eine Barkarole. Als Hoffmann mit einer Gondel auf dem Fest erscheint, verfällt er sofort Giuliettas Reizen und verschwindet mit ihr zum Glücksspiel. Der finstere Dapertutto setzt seine Edelsteine ein, um über Giulietta, Hoffmanns Spiegelbild zu stehlen.
Als Hoffmann gehen will, verführt Giulietta ihn, ihr seine Liebe zu gestehen. Schlémil kehrt zurück und beschuldigt Giulietta, ihn für Hoffmann verlassen zu haben. Hoffmann erkennt entsetzt, dass er sein Spiegelbild verloren hat. Schlémil fordert Hoffmann zum Duell heraus. Dapertutto reicht Hoffmann daraufhin sein Schwert für den Kampf. Hoffmann siegt und nimmt seinem toten Rivalen den Schlüssel zum Boudoir der Kurtisane ab. Enttäuscht muss er dann feststellen, dass Giulietta schon ohne ihn gegangen ist und ihn verspottet.
V - ANTONIA
In einem eleganten Haus in München singt die junge Antonia ein klagendes Liebeslied voller Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter, eine berühmte Sängerin. Ihr Vater Crespel hat sie in der Hoffnung, ihre Affäre mit Hoffmann zu beenden, mitgenommen und bittet sie, das Singen aufzugeben: Sie habe das schwache Herz ihrer Mutter geerbt, und das Unterfangen würde ihr Leben gefährden. Nachdem Crespel aus dem Haus ist, kommt Hoffmann. Sofort entflammt die alte Liebe wieder und beide singen gemeinsam, bis Antonia fast ohnmächtig wird. Crespel kehrt zurück und beschimpft Hoffmann. Kurz darauf trifft auch der Scharlatan Dr. Mirakel, der Crespels Frau am Tag ihres Todes behandelt hatte, ein. Der Arzt behauptet, Antonia heilen zu können, doch Crespel beschuldigt ihn, seine Frau getötet zu haben, und drängt ihn gemeinsam mit Hoffmann heraus. Antonia ist nun allein im Haus. Mirakel gelingt es kurze Zeit später durch einen anderen Eingang wieder in das Haus einzudringen. Er drängt Antonia zum Singen und beschwört eine Vision ihrer Mutter herauf, die behauptet, sie wolle, dass ihre Tochter den Glanz ihres eigenen Ruhms erlebt. Antonia kann nicht widerstehen. Ihr Gesang wird immer fieberhafter, bis sie zusammenbricht. Als Crespel zurückkommt, liegt sie auf dem Boden Mirakel erklärt sie für tot.
VI – WIRTSCHAFT
Nachdem Hoffmann seine Erzählungen beendet hat, will er nur noch vergessen. Als die Diva nach ihrem Auftritt in der Taverne ankommt, findet sie Hoffmann betrunken vor und verlässt ihn mit Lindorf.
Termine
Juni 2025
Freitag, 20. Juni 2025 um 19 Uhr: Hoffmanns Erzählungen
Samstag, 21. Juni 2025 um 19 Uhr: Hoffmanns Erzählungen
Sonntag, 22. Juni 2025 um 14 Uhr (mit British Afternoon Tea): Hoffmanns Erzählungen
Oktober 2025
Samstag, 04. Oktober 2025 um 19 Uhr: Hoffmanns Erzählungen
Sonntag, 05. Oktober 2025 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Hoffmanns Erzählungen
Januar 2026
Freitag, 30. Januar 2026 um 19 Uhr: Hoffmanns Erzählungen
Samstag, 31. Januar 2026 um 19 Uhr: Hoffmanns Erzählungen
Februar 2026
Sonntag, 01. Februar 2026 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Hoffmanns Erzählungen
Juli 2026
Freitag, 17. Juli 2026 um 19 Uhr: Hoffmanns Erzählungen
Samstag, 18. Juli 2026 um 19 Uhr: Hoffmanns Erzählungen
Sonntag, 19. Juli 2026 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Hoffmanns Erzählungen













