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Johann Strauss: DIE FLEDERMAUS

 

Eine rauschhafte Operettenreise voller Musik, Tanz und Theatermagie

Johann Strauss’ Die Fledermaus gehört zu den beliebtesten Operetten der Welt. Ihre Musik verbindet Eleganz, Humor und Lebensfreude mit einer Geschichte voller Verwechslungen, Geheimnisse und überraschender Wendungen.

Im Multum in Parvo beginnt die Reise bereits mit den ersten Takten des berühmten Fledermaus-Walzers.

Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick auf die Fassade eines eleganten Hauses frei. Hinter den Fenstern findet ein festlicher Kostümball statt. Verkleidete Gäste bewegen sich durch die Räume, ein Schmetterling reicht einer Fledermaus eine Flasche Sekt, und eine kleine Geschichte entsteht, bevor die eigentliche Handlung überhaupt beginnt.

Eine Kutsche fährt vor. Die Fassade hebt sich. Die Reise beginnt.

Schon dieser erste Moment zeigt die besondere Idee der Inszenierung: Bei der Fledermaus wird nicht nur eine Geschichte erzählt – eine ganze Welt entsteht.

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Eine Operette zwischen Schein und Sein

Die Fledermaus lebt von Verwandlung.

Menschen geben sich andere Namen, verbergen ihre wahre Identität und schlüpfen für eine Nacht in neue Rollen. Hinter dem Glanz der Gesellschaft entstehen komische Situationen, aber auch kleine menschliche Abgründe.

Genau diese Doppelbödigkeit macht den Reiz des Werkes aus.

Das Multum in Parvo erzählt die Operette nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern feiert ihre Eleganz, ihren Humor und ihre Lebensfreude. Die Zuschauer dürfen selbst entdecken, was sich hinter Masken und Fassaden verbirgt.

Eine Welt, die sich verwandelt

Die besondere Magie der Inszenierung entsteht durch das Zusammenspiel von Figuren, Bühnenbildern, Animationen und Licht.

Die Räume erzählen dabei selbst Geschichten.

Im ersten Akt führt die Handlung nicht nur in ein Wohnzimmer, sondern durch verschiedene Bereiche des Hauses Eisenstein: vom Eingang über den Musiksalon mit großem Flügel bis zu weiteren privaten Räumen. Als Adele von einer Karriere auf der Bühne träumt, verwandelt sich die Umgebung in einen musikalischen Raum, der ihre Sehnsucht sichtbar macht.

Auch scheinbar Unmögliches wird auf der kleinen Bühne möglich:

Wenn Frank nach einer durchzechten Nacht im Gefängnis erscheint, verwandelt sich die Umgebung plötzlich in einen halbtransparenten Ballsaal mit tanzenden Paaren.

Als Adele später ihr Talent beweisen möchte, öffnet sich hinter ihr ein Opernhaus, in dem sie selbst auf einer großen Bühne zu singen scheint.

Die Bühne wird zum Traumraum – und alles kann sich jederzeit verwandeln.

Der Ball bei Prinz Orlofsky

Der zweite Akt ist der große Höhepunkt der Operette.

Bei Prinz Orlofsky entsteht ein rauschendes Fest voller Eleganz, Tanz und Überraschungen. Während im Vordergrund die Handlung stattfindet, tanzen im Hintergrund ganze Gesellschaften.

Animationen, Projektionen und eigens entwickelte Figurenschieber lassen den Ball lebendig werden. Tanzpaare bewegen sich über die Bühne, Räume öffnen und verändern sich, und die Grenzen zwischen gebautem Bühnenbild und Projektion verschwimmen.

Für „Klänge der Heimat“ entsteht eine Szene, die an die großen Tanzbilder der klassischen Hollywood-Musicals erinnert.

Das Finale steigert diese Idee noch einmal: Aus dem Gefängnis wird eine prächtige Bühnenwelt, und die Operette endet in einem rauschhaften Fest voller Bewegung und Musik.

Die Musik

Die Grundlage der Inszenierung bildet die berühmte Aufnahme von 1955 unter der Leitung von Herbert von Karajan mit dem Philharmonia Orchestra und Chorus.

Mit Nicolai Gedda, Elisabeth Schwarzkopf und weiteren großen Interpreten gehört diese Einspielung zu den herausragenden Interpretationen von Johann Strauss’ Meisterwerk.

Die deutschsprachige Fassung wurde für die Inszenierung musikalisch und szenisch gekürzt. Die Dialoge entsprechen der verwendeten Aufnahme und wurden bereits dort gekürzt.

Die Musik von Johann Strauss bleibt dabei der Mittelpunkt des Abends: Walzer, Polkas und Ensembles tragen die Handlung und verwandeln die Bühne in eine Welt voller Rhythmus und Bewegung.

Große Operette auf kleinstem Raum

Die Fledermaus zeigt in besonderer Weise, wofür das Multum in Parvo Opernhaus steht:

Auf kleinstem Raum entstehen große Welten.

Was auf einer großen Bühne durch viele Darsteller und aufwendige Technik gelöst wird, entsteht hier durch das Zusammenspiel von Figuren, Bühnenbildern, Animationen und Licht.

Viele Zuschauer sind nach der Vorstellung überrascht, wie viel auf dieser kleinen Bühne tatsächlich möglich ist.

Operette und Gastlichkeit

Zur Fledermaus gehört nicht nur Musik, sondern auch die Freude am gemeinsamen Genießen.

Zu ausgewählten Vorstellungen verbindet das Multum in Parvo die Operettenreise mit kulinarischer Gastlichkeit: mit österreichischer Küche beim Mittagsbuffet oder einem Afternoon Tea.

Ein Abend voller Musik, Atmosphäre und Genuss.

 

Hintergrundinformationen


Vorstellungen & Reservierung

Die Aufführung dauert ca. 84 Minuten.

Zur Ticketanfrage einfach auf den jeweiligen Link klicken.

Termine 2026

Oktober

Freitag, 02. Oktober 2026 um 19 Uhr: Die Fledermaus

Samstag, 03. Oktober 2026 um 19 Uhr: Die Fledermaus

Sonntag, 04. Oktober 2026 um 14 Uhr (mit British Afternoon Tea): Die Fledermaus

Termine 2027

Februar

Freitag, 05. Februar 2027 um 19 Uhr: Die Fledermaus

Samstag, 06. Februar 2027 um 19 Uhr: Die Fledermaus

Sonntag, 07. Februar 2027 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Die Fledermaus

 

Juli

​​

Freitag, 02. Juli 2027 um 19 Uhr: Die Fledermaus

Samstag, 03. Juli 2027 um 19 Uhr: Die Fledermaus

Sonntag, 04. Juli 2027 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Die Fledermaus

Oktober

​​

Freitag, 01. Oktober 2027 um 19 Uhr: Die Fledermaus

Samstag, 02. Oktober 2027 um 19 Uhr: Die Fledermaus

Sonntag, 03. Oktober 2027 um 14 Uhr (mit British Afternoon Tea): Die Fledermaus

Vorstellungen & Reservierung
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