Carl Maria von Weber: DER FREISCHÜTZ
Eine romantische Oper zwischen Liebe, Angst und dunklen Mächten
Der Freischütz war die erste Operninszenierung des Multum in Parvo.
Schon bei dieser ersten Produktion stand eine Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich die Kraft einer großen Oper auf einer kleinen Bühne entfalten?
Die Antwort entstand Schritt für Schritt. Von Anfang an spielten Licht, Bühnenillusion und die besondere Ästhetik des Papiertheaters eine zentrale Rolle. Mit der Zeit wurde die Inszenierung immer weiterentwickelt: Aus klassischen Bühnenhintergründen wurden bewegte Bildwelten, aus einzelnen Effekten entstand ein komplexes Zusammenspiel aus Bühne, Projektion und Licht.
Heute steht der Freischütz beispielhaft für den Weg des Multum in Parvo Opernhauses: Aus kleinstem Raum entstehen große emotionale Welten.
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Eine romantische Welt zwischen Wirklichkeit und Fantasie
Kaum eine Oper verbindet Natur, Volksglauben und das Unheimliche so eindrucksvoll wie Webers Freischütz.
Max liebt Agathe und möchte sie heiraten. Doch die Angst vor dem Scheitern und der Wunsch nach Erfolg führen ihn in die Versuchung, einen gefährlichen Weg einzuschlagen.
Zwischen Liebe und Verzweiflung, Hoffnung und dunklen Mächten erzählt Weber eine Geschichte über die Folgen menschlicher Schwäche und die Kraft der Erlösung.
Romantik auf kleinstem Raum zwischen Bühne, Bild und Musik
Die Musik Carl Maria von Webers trägt die gesamte Welt des Freischütz: die Sehnsucht Agathes, die Unsicherheit Max’ und die unheimliche Macht der Wolfsschlucht.
Die Figuren des Papiertheaters werden durch Bühnenbilder, Projektionen und Licht zu einer lebendigen Opernwelt erweitert.
Dabei entsteht eine Illusion, die größer wirkt als die tatsächliche Bühne: Wald, Dorf, Nacht und Naturgewalten verschmelzen zu einer romantischen Landschaft.
Die Wolfsschlucht – ein Höhepunkt der Inszenierung
Die Wolfsschlucht gehört zu den berühmtesten Szenen der Operngeschichte.
Im Multum in Parvo wird sie zu einem Zusammenspiel aus Projektion, Licht, Nebel und Bühnenbild. Ein animierter Wasserfall stürzt im Hintergrund, schwere Gewitterwolken ziehen vor dem Vollmond vorbei und unheimliche Erscheinungen tauchen scheinbar mitten im Bühnenraum auf.
Durch eine transparente Projektionsfläche und den Einsatz von Nebel entstehen Bilder, bei denen die Grenzen zwischen realer Bühne und Illusion verschwimmen.
Nicht ohne Grund gehört die Wolfsschlucht zu den Szenen, über die Zuschauer nach der Vorstellung besonders häufig sprechen:
„Die Wolfsschlucht war unglaublich.“
„Der Wasserfall war spektakulär.“
Die Musik
Die aktuelle Inszenierung verwendet noch die Aufnahme von 1968 unter Robert Heger mit dem Bayerischen Staatsorchester München.
Ab der kommenden Saison wird eine neue musikalische Grundlage verwendet: die Aufnahme von 1959 unter Joseph Keilberth.
Die Oper wird in deutscher Sprache aufgeführt und für die konzentrierte Bühnenfassung des Multum in Parvo gekürzt.
Eine romantische Reise auf kleinstem Raum
Der Freischütz zeigt, was das Multum in Parvo seit seinen Anfängen auszeichnet:
Mit Figuren, Musik, Licht und Bühnenbildern entsteht eine Welt, in die der Zuschauer eintauchen kann.
Eine romantische Oper über Liebe, Versuchung und Erlösung – erzählt auf kleinstem Raum.
Vorstellungen & Reservierung
Die Aufführung dauert ca. 73 Minuten.
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Termine 2026
September
Freitag, 25.September 2026 um 19 Uhr: Der Freischütz
Samstag, 26.September 2026 um 19 Uhr: Der Freischütz
Sonntag, 27. September 2026 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Der Freischütz
Termine 2027
Juni
Freitag, 11. Juni 2027 um 19 Uhr: Der Freischütz
Samstag, 12. Juni 2027 um 19 Uhr: Der Freischütz
Sonntag, 13. Juni 2027 um 14.30 Uhr (mit British Afternoon Tea): Der Freischütz
November
Freitag, 05. November 2027 um 19 Uhr: Der Freischütz
Samstag, 06. November 2027 um 19 Uhr: Der Freischütz
Sonntag, 07. November 2027 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Der Freischütz





