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Giuseppe Verdi: AIDA
 

Eine monumentale Oper über Liebe, Macht und Opfer
Verdis Meisterwerk als Musiktheatererlebnis des Multum in Parvo Opernhauses


Wenn die Macht der Welt auf die Macht der Liebe trifft

 

Giuseppe Verdis Aida gehört zu den großartigsten Opern der Welt.
Tempel, Paläste, Triumphzüge und gewaltige Chorszenen bilden den äußeren Rahmen einer Geschichte, die im Innersten von wenigen Menschen erzählt.
Radames steht am Höhepunkt seiner Macht. Als erfolgreicher Feldherr könnte ihm eine große Zukunft offenstehen. Doch seine Liebe zu Aida, der Tochter des feindlichen Königs und Gefangenen im ägyptischen Reich, stellt alles infrage.
Aida und Radames entscheiden sich füreinander – gegen ihre Pflichten, gegen die Erwartungen ihrer Umgebung und schließlich gegen ihr eigenes Leben.
Erst durch die Größe dessen, was sie verlieren, wird die Größe ihrer Liebe sichtbar.

Zu den Terminen & Reservierung

 

Monumentalität und Intimität

 

Die besondere Kraft von Aida entsteht aus ihrem Gegensatz.
Auf der einen Seite stehen Macht, Krieg und Staatszeremonien. Auf der anderen Seite stehen die persönlichen Gefühle von Aida, Radames und Amneris.
Die Inszenierung des Multum in Parvo nimmt beide Ebenen ernst: die Monumentalität der ägyptischen Welt ebenso wie die menschliche Tragödie dahinter.
Denn die Liebe zwischen Aida und Radames wirkt gerade deshalb so gewaltig, weil sie sich gegen eine ganze Welt stellt.

Eine ägyptische Welt auf kleinstem Raum

 

Schon das Vorspiel führt in die Welt des alten Ägypten.
Am Nil entstehen erste Bilder einer Welt zwischen Tempeln, Kriegsvorbereitungen und geheimen Begegnungen. Radames und Aida begegnen sich heimlich, während sich im Hintergrund bereits die politischen Kräfte formieren, die ihr Schicksal bestimmen werden.
Die Inszenierung erschafft eine monumentale Ägyptenwelt mit zwölf verschiedenen Bühnenbildern.
Tempel, Paläste, Innenräume und Landschaften entstehen durch das Zusammenspiel von gebauten Bühnenbildern, Rückprojektionen, Licht und bewegten Figuren.

Eine Oper wie ein großer Bilderbogen

 

Die Schauplätze von Aida wechseln zwischen öffentlicher Macht und privater Einsamkeit.
Der Triumphzug zeigt die Macht des ägyptischen Reiches: Priester, Soldaten und zahlreiche Figuren ziehen am Hof vorbei. Speziell entwickelte Figurenschieber ermöglichen große Massenszenen auf kleinstem Raum.
Doch hinter dieser äußeren Größe stehen immer die persönlichen Schicksale.
In „Celeste Aida“ wird Radames’ Sehnsucht sichtbar: Die Bühne zeigt nicht nur, was geschieht, sondern auch, wovon er träumt.

Der Nil und die Welt der Tempel

 

Eine besondere Atmosphäre entfaltet der dritte Akt.
Am Nil entsteht eine Welt aus Wasser, Landschaft und Tempeln. Eine Prozession von Priestern bewegt sich durch die Szene, während im Hintergrund ein Boot mit Amneris, Ramphis und den Wächtern erscheint.
Die Verbindung aus Figuren, Bewegung und Hintergrundanimation schafft den Eindruck einer lebendigen Welt, die weit über die Größe der Bühne hinausweist.

Der Triumph der Macht und die Einsamkeit des Menschen

 

Der Triumphzug gehört zu den berühmtesten Szenen der Operngeschichte.
Auf kleinstem Raum entsteht eine Welt voller Bewegung: zahlreiche Figuren ziehen am Hof vorbei, Ballett und Prozessionen werden in einer konzentrierten Bühnenform sichtbar.
Doch die eigentliche Wahrheit der Oper zeigt sich erst am Ende.
Im Labyrinth unter dem Tempel warten Aida und Radames auf ihren Tod. Die Flamme erlischt langsam, ein weißes Licht erscheint, und ein Todesengel begleitet die Liebenden in ihrer letzten Stunde.
Doch die Oper endet nicht mit diesem gemeinsamen Tod.
Der letzte Blick gehört Amneris.
Allein in einem gewaltigen Palast steht sie vor jenem Stein, hinter dem Radames für immer verschwunden ist. Sie hat ihn geliebt – und bleibt mit ihrer Liebe allein zurück.

Die Musik

 

Die Grundlage der Inszenierung bildet die Studioaufnahme von 1955 unter der Leitung von Jonel Perlea mit dem Orchestra del Teatro dell'Opera di Roma und dem Coro del Teatro dell'Opera di Roma.
Mit Zinka Milanov als Aida, Fedora Barbieri als Amneris, Leonard Warren als Amonasro, Jussi Björling als Radamès und Boris Christoff als Ramfis versammelt diese Einspielung einige der bedeutendsten Stimmen ihrer Zeit.
Verdis Musik verbindet in Aida zwei scheinbare Gegensätze: die monumentale Kraft großer Chöre und Triumphszenen mit den innigsten und persönlichsten Momenten der Figuren.
Die Oper wird in italienischer Sprache aufgeführt und für die konzentrierte Bühnenfassung des Multum in Parvo gekürzt.
Die ausführliche deutsche Inhaltsangabe mit Bildern aus der Inszenierung ermöglicht es den Zuschauern, der Handlung vollständig zu folgen.

Große Oper auf kleinstem Raum

 

Aida zeigt eine besondere Stärke des Multum in Parvo Opernhauses:
Eine Oper muss nicht kleiner werden, nur weil die Bühne kleiner ist.
Monumentale Bilder und intime Momente können nebeneinander bestehen. Die Größe einer Geschichte entsteht nicht durch die Anzahl der Darsteller, sondern durch die Kraft von Musik, Bildern und Emotionen.
Eine Oper über Macht, Liebe und Opfer – erzählt auf kleinstem Raum.

Italienische und ägyptische Gastlichkeit

 

Passend zur Welt von Verdis Oper verbindet das Multum in Parvo die Vorstellung mit kulinarischer Gastlichkeit.
Neben dem Afternoon Tea erwartet die Gäste ein italienisches Buffet mit ägyptischen Einflüssen – unter anderem Koshari und ägyptischer Mohnkuchen.

Vorstellungen & Reservierung

Die Aufführung dauert ca. 90 Minuten.

Da wir bei der Aida eine Aufnahme in italienischer Sprache verwenden, erhalten alle Besucher dieser Oper vorab einen exklusiven Zugang zu einem von uns erstellten digitalen Programmheft.
Neben einer Bildstrecke mit über 20 Motiven aus unserer Aida-Inszenierung und den dazugehörigen einführenden Texten finden Sie dort auch die deutsche Übersetzung des gekürzten Librettos und die Besetzungsliste.

Link zum Programmheft für Besucher unserer Aida.

 

Zur Ticketanfrage einfach auf den jeweiligen Link klicken.

Termine 2026

Dezember

Freitag, 04. Dezember 2026 um 19 Uhr: Aida (ital.)

Samstag, 05. Dezember 2026 um 19 Uhr: Aida (ital.)

Sonntag, 06. Dezember 2026 um 14 Uhr (mit British Afternoon Tea): Aida (ital.)

 

Termine 2027

März

Freitag, 05. März 2027 um 19 Uhr: Aida (ital.)

Samstag, 06. März 2027 um 19 Uhr: Aida (ital.)

Sonntag, 07. März 2027 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Aida (ital.)

Juli

Freitag, 09. Juli 2027 um 19 Uhr: Aida (ital.)

Samstag, 10. Juli 2027 um 19 Uhr: Aida (ital.)

Sonntag, 11. Juli 2027 um 11 Uhr (mit Mittagsbuffet): Aida (ital.)

Vorstellungen & Reservierung
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